Facharzt für Chirurgie FMH. Gründer und ärztlicher Leiter der Praxisklinik artis AESTHETICS in Zürich.
«Das grösste Kompliment ist, wenn man meine Arbeit erst auf den zweiten Blick erkennt.»

Es gibt einen Satz, der über meiner Arbeit steht, seit ich denken kann:
primum non nocere
Meinen Patienten nicht zu schaden und auch in der Ästhetik sinn- und verantwortungsvolle Medizin anzubieten steht über allem.
Er klingt nach Lehrbuch, aber er ist das Gegenteil davon. Er ist eine tägliche Entscheidung. Er bedeutet, dass ich nicht das operiere, was auf den ersten Blick auffällt, sondern zuerst verstehen will, warum es auffällt. Manchmal führt diese Analyse zu einem Eingriff. Manchmal führt sie zu einem kleineren Eingriff, als Sie erwartet haben. Und manchmal führt sie zu einem Nein.
Dieses Nein ist kein Marketing. Wer mit einem Bild aus einem Filter zu mir kommt und ein Gesicht möchte, das nicht seines ist, hört es deutlich: «Einen solchen Wunsch zu erfüllen, erachte ich als unethisch und unseriös.» Schönheit basiert auf Individualität, und Individualität schafft Einzigartigkeit. Meine Aufgabe ist nicht, Menschen zu verändern. Meine Aufgabe ist, sie deutlicher sichtbar zu machen.
Und weil Ehrlichkeit die Grundlage jeder guten Behandlung ist, gehört auch dieser Satz zu meiner Haltung: «Es gibt keine Garantie für ein Happy End.» Wer Ihnen etwas anderes verspricht, verkauft. Ich berate.

Geboren und aufgewachsen in Zürich. Mein erster Beruf war nicht die Medizin, sondern die Gastfreundschaft.
Zunächst habe ich klassisch in der Gastronomie gelernt, mit Studium an der Hotelfachschule Belvoirpark in Zürich und langjähriger Tätigkeit in der Luxushotellerie. Wer dort bestehen will, lernt drei Dinge fürs Leben: Präzision im Detail, Ruhe unter Druck und die Fähigkeit, Menschen zu lesen, bevor sie ein Wort gesagt haben. Ich wusste damals nicht, wie sehr mich das auf die Medizin vorbereiten würde.
Die Chirurgie hat mich gefunden, nicht umgekehrt. Was mich an ihr hält, ist die Verbindung, die kein anderes Fach so kennt: absolute Präzision auf der einen Seite, Gestaltung auf der anderen. «Für mich hat das neben Erfahrung, Expertise und Einfühlungsvermögen sehr viel mit Kunst zu tun.» Aus dieser Überzeugung ist später auch der Name der Klinik entstanden: artis.
Dem Medizinstudium in Cadiz, Frankfurt am Main und München folgte die Facharztausbildung auf verschiedenen Stationen der plastischen und rekonstruktiven Chirurgie sowie der allgemeinen Chirurgie. Nach über 15 Jahren in der ästhetischen Chirurgie weiss ich: Die entscheidenden Momente finden nicht im Operationssaal statt. Sie finden in der Sprechstunde statt, wenn jemand zum ersten Mal ausspricht, was ihn wirklich beschäftigt. Dann beginnt meine Arbeit, mit Zuhören, mit Anschauen, mit der richtigen Diagnose. Operieren können viele. Verstehen, wann und warum, das ist der Beruf.
Mit artis AESTHETICS in Zürich habe ich den Ort gebaut, an dem diese Haltung Alltag ist: eine Praxisklinik, in der Chirurgie und ästhetische Medizin unter einem Dach arbeiten, mit transparenten Preisen und ohne Versprechen, die niemand halten kann.
«Those that know, do. Those that understand, teach.»
Aristoteles, das Motto der artis ACADEMY
Weitergeben gehört für mich zum Beruf. Wer lehrt, muss verstehen, und wer versteht, operiert besser.
Man erkennt einen Menschen daran, was er tut, wenn niemand zuschaut. Bei mir sind es drei Dinge, und wer genau hinsieht, erkennt in allen dreien dasselbe Muster.
Kochen ist für mich die ehrlichste Form der Entspannung, und zugleich eine Schule, in der ich länger gelernt habe als in jedem Hörsaal. Ein Gericht gelingt nicht durch mehr Zutaten, sondern durch die richtigen, im richtigen Verhältnis, zur richtigen Zeit. Reduktion ist die Königsdisziplin, am Herd wie im Operationssaal. Und am Ende zählt an beiden Orten dasselbe: Geschmack. Das Gespür dafür, wann etwas genug ist.
Die Fotografie hat mich gelehrt, wie Licht ein Gesicht baut. Wer einmal versucht hat, einen Menschen so zu fotografieren, wie er wirklich ist, nicht wie er posiert, der schaut anders in Gesichter. Genauer. Geduldiger. Mit mehr Respekt vor dem, was schon da ist. Diese Art zu sehen nehme ich jeden Morgen mit in die Sprechstunde.








































Golf ist die vielleicht ehrlichste Sportart, die es gibt: Es gibt keinen Gegner ausser der eigenen Ungeduld. Ein guter Schwung entsteht nicht aus Kraft, sondern aus Ruhe, Wiederholung und der Bereitschaft, an einem Detail tausendmal zu arbeiten. Wer das langweilig findet, hat es nie versucht. Wer es liebt, versteht, warum Präzision für mich kein Anspruch ist, sondern ein Vergnügen.






Und dann ist da das, was alles trägt: meine Familie, Achilles, mein Hund, Musik, Reisen, ein langer Tisch mit Menschen, die ich mag und für die ich gut und gerne stundenlang in der Küche stehe. Das sind meine Kraftquellen. Wer viel gibt, muss wissen, woraus er schöpft.

























Eine Auswahl begutachteter Publikationen, unter anderem zur Eigenfetttransplantation (Lipofilling) und zur Qualität medizinischer Patienteninformation. Weitere Arbeiten sind auf PubMed gelistet.
Vielleicht tragen Sie eine Frage schon länger mit sich herum. Vielleicht ist es nur ein Gedanke, der wiederkommt, wenn Sie in den Spiegel schauen. Beides ist ein guter Grund für ein Gespräch, und kein Grund für eine Operation. Was davon stimmt, finden wir gemeinsam heraus. In Ruhe, ehrlich und mit der Zeit, die es braucht.
Veränderungen erfordern Mut – aber Sie müssen sie nicht alleine bewältigen. Wir unterstützen Sie mit einem individuellen Behandlungsplan, der auf Ihre Vorstellungen und Bedürfnisse zugeschnitten ist. Jede Beratung bei uns ist so einzigartig wie Sie selbst – offen, transparent und klar auf Ihre Zufriedenheit ausgerichtet.
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